ABSOLUT BESTE FREUNDE

ABSOLUT BESTE FREUNDE

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Als Bartosz (auf dem Foto links) und Konrad (Mitte) vor 3 Wochen ihren kranken Freund in Barcelona besucht haben, waren Grenzschließungen und Ausgangssperren noch Dinge, die sie nur aus Filmen kannten. Jetzt ist alles anders.

Weil Daniels Behandlungsplan von den Spezialisten vor Beginn der eigentlichen Antikörper-Therapie nochmals geändert werden musste ließ sich der normale Zeitplan nicht einhalten: Eine zusätzliche Kombination aus Bestrahlungen und Medikamenten war nötig, ein sogenanntes „Rescue Treatment“. Seit 12 Wochen ist Daniel mit seiner Mutter Jadwiga mittlerweile in Spanien – ohne, dass zwischendurch eine Reise nach hause möglich war. Solch ein Besuch ist in weite Ferne gerückt.

Glücklicherweise ist es gelungen, für Mutter und Sohn ein 1-Zimmer-Apartment in Barcelona anzumieten. So lassen sich nicht nur Unterbringungskosten trotz längerem Aufenthalt im Griff behalten. Viel wichtiger aber ist dieses kleine Refugium jetzt, zu Corona-Virus-Zeiten. Schon wegen der Ausgangssperre dürfen Daniel und Jadwiga nur für die Behandlungen in der Klinik vor die Tür. Einkäufe müssen schnell gehen und mit maximaler Vorsicht, denn es darf um keinen Preis geschehen, dass Daniel mit dem Virus in Kontakt kommt. Sein vollkommen geschwächtes Immunsystem würde damit nicht fertig werden.

Einziger Lichtblick in diesen dunklen Tagen: Die eigentliche Antikörper-Therapie hat begonnen. Dank der Hilfe aller Spender, von denen wir in loser Folge einige auf der Website vorstellen, sehen Daniel, Jadwiga und der Rest ihrer Familie im derzeit unerreichbaren Deutschland ein wenig Licht am Horizont.

Absolutely best friends

When Bartosz (photo on the left) and Konrad (middle) visited their sick friend in Barcelona 3 weeks ago, border closures and curfews were things they only knew from films. Now everything is different.

Because Daniel's treatment plan had to be changed again by the specialists before the actual antibody therapy began, the normal schedule could not be kept: An additional combination of radiation and medication was necessary, a so-called “rescue treatment”. Daniel and his mother Jadwiga have been in Spain for 12 weeks now – without being able to travel home in between. Such a visit is a long way off.

Fortunately, it was possible to rent a 1-room apartment in Barcelona for mother and son. So not only accommodation costs can be kept under control despite a longer stay. But this little hideaway is much more important now, in corona virus times. Because of the curfew, Daniel and Jadwiga are only allowed to come to the clinic for the treatments. Purchases must go quickly and with maximum caution, because it must not happen that Daniel comes into contact with the virus. His completely weakened immune system would not be able to cope with it.

The only bright spot in these dark days: The actual antibody therapy has started. Thanks to the help of all donors, some of which we are introducing on the website, Daniel, Jadwiga and the rest of their family in currently unreachable Germany see a little light on the horizon.